Auf dem Handymarkt herrschen derzeit große Differenzen zwischen den Herstellern. Nachdem Apple Nokia, Motorola und Rim wegen einer Patentverletzung verklagt hatte, musste nun auch HTC eine solchen Attacke von Apple einstecken. Der taiwanesische Handyhersteller, der unter anderem auch das Nexus One gebaut hat, weist jedoch nach aktuellen Informationen alle Streitpunkte von sich.
Was hat sich denn Google da eingeborgt? Durch den Release des neuen hauseigenen Smartphones Nexus One ist der Suchmaschinenanbieter offenbar direkt in das Visier von Apple gelaufen. Wenn man den Gerüchten glauben schenkt, plant der Technologiekonzern deshalb nun eine Umstellung beim weltweit erfolgreichen iPhone. Offenbar verhandelt Apple nämlich mit Microsoft über eine Einführung deren Suchmaschine Bing auf dem Smartphone. Somit würde Google zumindest auf dem Mobilmarkt einen starken Rückschlag einstecken müssen.
Apple und Google rivalisieren auf verschiedenen Gebieten. Neben dem Smartphoneangriff seitens Google mit dem Nexus One, greift Apple das Kerngeschäft von Google an – Werbeschaltung auf Smartphones und Handys.
Steve Wozniak, seines Zeichens Gründer des weltweit erfolgreichen Unternehmens Apple gab vor kurzen bei einem NBC-Interview zu, dass er am ersten Tag des Verkaufsstarts sofort das neue Nexus One erworben hat. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde außerdem bekannt, dass Wozniak in seinem Leben schon mehr als 100 Handys genutzt hat und auch nie mit nur einem Telefon aus dem Haus geht. Vor kurzem erst habe er ein Blackberry besessen, mit dem er sich aber nie so richtig anfreunden konnte.
Natürlich hat Steve Wozniak auch schon andere Android-Phones aus dem Hause HTC benutzt, war jedoch auch hier nicht sonderlich begeistert. Die neuen vorgestellten Handys mit der Droid-Software, das Nexus One und das Motorola Driod habe ihn jedoch schlichtweg begeistert. Die Verarbeitung und Handhabung des Nexus One sei sehr excellent, so Wozniak. Neben dem Nexus One verwendet der Apple-Gründer derzeit zwei iPhones und das oben genannte Motorola. Da fragt man sich doch nur noch, wo er die ganzen Smartphones an seiner Person aufbewahrt.